Entwurf und Arbeit Jorinde

Keltische Schmuckanhänger für den Julbaum
Material:
Pappe, sie sollte nicht zu dick sein ( TIP: für die Anhänger lassen sich gut alte Pappumschläge und Kartons wiederverwenden)
Butterbrotpapier
Baumwollfaden
Dekofarben, sie sollten gut deckend sein
Zwirn
Werkzeug:
Bastelleim oder ganz normalere Flüssigkleber
Pinsel
Cutter & Schere
Bleistift
Nadel
So wird es gemacht:
Wenn man ein passendes Motiv gefunden hat, paust man es durch das Butterbrotpapier. Dann wird das Motiv grob ausgeschnitten und auf ein passendes Stück Pappe geklebt. Wenn es gut angetrocknet ist, scheidet man die Feinheiten heraus. Das geht mit einem Cutter einfacher und die Schnittflächen in den Zwischenräumen werden sauberer, als mit einer Schere. Dann wird der Baumwollfaden obenauf um die Konturen des Motivs geklebt. Das ist etwas Fummelarbeit und verlangt eine ruhige Hand, doch ist der filigrane Effekt am Schluß sehr schön (auf dem Foto wird das leider nicht ganz so wiedergegeben). Wenn man damit auf der einen Seite fertig ist und noch etwas Geduld übrig hat, kann man die ganze Prozedur auf der Rückseite wiederhole. Bevor man die Ornamente bemalen kann, muß der Leim/Kleber gut angetrocknet sein.
Beim anmalen sollte man darauf achten, daß man die Ränder und Zwischenräume nicht vergißt. Um den Ornamenten noch mehr Tiefe zu verleihen, wählt man einen hellen und einen dunklen Farbton, mit metallic Tönen erzielt man ein edleres Aussehen u.s.w. Es gilt: Probieren geht über studieren, so läßt sich ganz individueller Julschmuck herstellen.
Zum Schluß zieht man nur noch ein Stück Zwirn mit der Nadel durch das Ornament, verknotet es am Ende und schon ist es zum aufhängen bereit.
Ein Tip noch: Mit größeren Ornamenten, die auf diese Weise hergestellt wurden, lassen sich auch Spanschachteln, Buchdeckel von Tagebüchern und so weiter gestalten. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.