Shinto Die Japanische Naturreligion
Die Shinto Religion wird fast ausschließlich in Japan von ca. 4-5 Millionen Menschen praktiziert. So zumindest vorsichtige Schätzungen.
Shinto wir meistens mit “Weg der Götter” übersetzt.
Shinto beinhaltet eine Vielzahl von Göttern, welche Formen der Natur (Mensch, Tier oder Mischwesen) oder aber auch Gegenstände und Abstraktere Gebilde annehmen können.
Zu Verehrung dieser Götter findet man in Japan die Schreine, oder auch Shinto-Schreine genannt, vor. Hier werden Räucherstäbchen entzündet, kleinere Opfergaben gebracht und Gebete gesprochen.
Es fließen hier sehr viele örtliche Brauchtümer in die praktische Lebensweise dieser Religion ein. Weswegen man kein absolut einheitliches Bild zeichnen kann, was aber wieder diese Religion auch lebendig macht.
Der im laufe der Zeit aufkommende Buddhismus stieß zu Anfangs auf etwas Wiederstand, da im Shinto Götter verehrt wurden. Hat sich aber mit der Zeit etwas angepasst, so das mittlerweile auch Shinto Schreine durchaus Buddhistische Einflüsse haben. Und diese beiden Religionen koexistent in Japan ihren Weg nehmen. Somit hatte der Buddhismus auch Wege gefunden die Shinto Gottheiten oder auch Kami genannt in sein Weltbild zu integrieren. Das ganze ging, so weit das in der japanischen Religionsgeschichte in verschiedenen Epochen keinerlei unterschied zwischen beiden Formen der Religion gemacht wurde. Einige der Kami Gottheiten wurden in versch. Strömungen des Buddhismus als Inkarnation von Buddha oder Bodisatvas angesehen.
So das die Einheimischen keinerlei Probleme in Ihrer Religionsausübung hatten, da Buddha und Kami Verehrung theoretisch zumindest ein und dasselbe waren.
Die Shinto Religion befürwortet das Leben in Übereinstimmung mit den Kami, und fördert vor allem das streben nach Harmonie und die Rücksichtnahme auf die Umwelt und das Soziale Umfeld der Anhänger.
Die Kami sind zwar in Ihrer Art weiser als die Menschen, aber auch nicht Perfekt wie es in den Monotheistischen Religionen der Fall ist. Das heißt sie haben durchaus Fehler und können sogar Sünden begehen.
Somit wird den Anhänger der Religion auch keine Dogmen auferlegt oder Regeln vorgeschrieben.
Denn jedes Handeln im Weltlichen Leben hat für sie und Ihre Umwelt konsequenzen.