Ritualmagie

Was versteht man unter dem Begriff?

Das kann man jeweils definieren wie man will, zumindest nach eigener Sichtweise einteilen. Ich verstehe darunter magische Systeme wie Franz Bardon oder Douval sie beschrieben haben.

In der Ritualmagie ist fast alles festgelegt, angefangen vom Ritus selber bis hin zu den Gerätschaften. Hier wird viel mit den verschiedenen Wesenheiten gearbeitet die ich an andere Stelle schon etwas beschrieben habe.
Die Religion eines Ritualmagiers ist nicht zwingend vorgeschrieben.

In erster Linie wird hier der Mensch an sich weiterentwickelt. Das heißt die Persönlichkeit wird weiter ausgearbeitet und der eigene Geist wird sehr gefordert.

Es ist wohl die Form der Magie, wo das eigene Selbst ma meisten im Vordergrund steht. Da die persönliche Einstellung im Ritual sehr wichtig ist und dementsprechend auch folgen haben kann, wenn etwas schief geht.

Es ist wohl die schwerste Form der Magie (je nach Weg und Tradition in die man gehen will). Und nicht gerade sehr leicht zu erlernen. Da man schnell merkt das der eigene Geist das größte Hindernis zu Anfang ist.

Man wird immer wieder auf´s neue auf die Probe gestellt und hat neue hindernisse zu bewältigen, jedoch spiegelt sich hier im Handeln wieder das Leben an sich wieder. Denn alles im kleinen ist ein teil des großen.

Eine der Schwerpunkte in der Ritualmagie ist die Evokation. Der Ablauf in der Evoaktion an sich ist in vielen Traditionen gleich. Was den vorteil hat das man von der Energie vieler in dem Ritual zehren kann. Egal in welcher Tradition man sich befindet sei es die Hermetische, Salomonische oder eine andere.

Die Symbole die hier verwendet werden sind schon sehr alt, und man muß daher wie oben schon geschrieben sich sehr gut an die Regeln halten und aufpassen.
Hier trägt man für sein tun immer dien volle Verantwortung. Jede Reaktion löst eine Gegenreaktion aus.