Das Pferd aus naturreligiöser/ magischer Sicht.
Kaum ein Tier hat seid anbeginn der Menscheit, die Phatanasie so beflügelt wie das Pferd. Edel, Stark und Anmutig bewegen sie sich in der Natur. Und kaum ein anderes Wesen entfacht in einem das Gefühl von absoluter Freiheit wie das Pferd.
Um sein Wesen und seine Natur zu verstehen, dazu gehört schon einiges an Arbeit. Und immer wieder erkennt man dabei Teile von sich selbst.
Das ist es was das Pferd aus magischer Sicht so bedeutsam macht. Es führt einen durch die Wege in einem Selbst. Sei es bei einer Trancereise oder wenn man es sich als "Totemtier" gewünscht hat.
Wie schon bei den Kelten durch die Göttin Epona oder die Göttin Rhiannon, ist das Pferd in vielen Kulturen auch als Heilig angesehen. So das man dort auch auf den Verzehr von Pferdefleisch verzichtet hat. Das dieser göttliche Aspekt nicht einfach nur so dem Pferd angelastet wurde, zeigt sich auch darin das die Göttin Eopna beispielsweise auch von den Römern übernommen und unter gleichem Namen verehrt wurde.
Zeugnisse dessen kann man u.a. in dem Römischen Museum in Schwarzenacker (Homburg- Saar) in Stein gehauen sehen.
Auch in vielen Geschichten und Märchen werden dem Pferd oft verschiedene Aspekte, die durch aus aus magischer Sicht betrachtet werden können, zugeschrieben.
So kommt der Prinz im Märchen oftmals auf einem weißen Schimmel dahergeritten, oder das "treue Maultier" begleitet den armen Bauern. Oder was wäre der edeltste Ritter ohne sein stolzes Ross.
Die natürlichen Aspekte der Freiheit, Wildheit, Unberechenbarkeit und Sexualität spielen in den verschiedenen Kulturen unteschiedliche Rollen, sind aber gleichfalls erwähnt. Und haben sich symbolisch in den Alltag eingefunden. Sei es in der Werbung oder als Begriff der Unschuld in den Köpfen vieler Leute.
Das zeigt, das man in dem Pferd mehr als nur die pure Ästhetik der schöpferrischen Kraft der Natur sehen kann; wie in allem kann es auch viel Tiefer gehen.