Rassel

Die Rassel ist neben der Trommel eins der ältesten Musikinstrumenten der Welt.
Schon früh wurde ihre Wirkung in Rituale mit eingebunden.

Fundstücke aus der keltischen Hallstattzeit , zeigen einen Stab , dessen oberes Ende bronzevergleidet ist. Diese Bronzeverzierung bildet zwei Hohlräume in denen sich kleine Kiesel befinden. Daher wird vermutet das dieser Stab gleichzeitig auch als Rassel fungiert hat.

Die Rassel bereichert fast jedes Ritual.
Mit ihr lassen sich nicht nur wunderschöne Rythmen erzeugen sondern es entsteht durch sie eine einzigartige Atmosphäre der Kraft.
Besonders für Rituale in denen Dynamik entwickelt werden soll sind Rasseln gut geeignet.
Energien werden aufgewirbelt und können geformt werden.Zum Beispiel zu einem Kraftkegel.

Eine Rassel kann auch gut die Trommel ersetzen. Das ist zum Beispiel praktisch wenn man alleine ist und während des Rituals tanzen möchte. Die Trommel würde einem die Bewegungen einschränken während man die Rassel leicht mit sich führen kann und während des Tanzens sich selbst den Rythmus vorgibt.

Viele Naturgeister werden durch den Klang der Rassel angelockt. Besonders alle Erdverbundenen Wesen.
Daher ist sehr hilfreich im Frühjahr in der freien Natur zu rasseln um die Erde aus ihrem Winterschlaf zu wecken. Hilfreich kann das auch im eigenen Garten sein.
Pflanzen und ihre feinstofflichen Mitbewohner sind sehr empfänglich für Energien, Schwingungen und Musik.

Wildes lautes Rasseln kann negative Schwingungen vertreiben. So kann es nicht schaden in einem Raum in dem "dicke Luft" geherrscht hat, ausgiebig zu rasseln.
Auch unangenehme Wesenheiten lassen sich zum Teil durch heftiges Rasseln vertreiben. Dies wussten schon die Schamanen alter Kulturen, die mit ihrem rasseln böse Geister austrieben.

Im Voodoo ist die Rassel das Symbol der Priesterschaft und wird Asson genannt.

Eine Rassel kann eine enge Beziehung zu ihrem Besitzer/ Benutzer entwickeln. Sie besitzt mit der Zeit eine eigene Seele. Daher ist es den meisten Schamanen, Priestern etc. zuwider sie aus der Hand zugeben. In manchen Traditionen ist es sogar streng verboten die Rassel eines anderen zu berühren.