Der Stab
Der Stab ist dem Element Feuer und der männlichen Energie zugeordnet. Er ist mit dem Phallus-Symbol gleichzusetzten.
Er symbolisiert den Willen und die Macht des Magiers. Mit dem Stab werden Herrschaft, Kraft, Würde, Dynamik und Temperament assoziiert. Sowohl Götter als auch Könige und Fürsten wurden mit einem Stab / Zepter versehen um ihren Status deutlich zu machen.
Er ist für viele Magier eines ihrer wichtigsten und persönlichsten Instrumente.
Mit ihm werden Anrufungen durchgeführt und Energien gelenkt.
Aus vielen Märchen und Legenden wäre der Zauberstab gar nicht mehr Weg zu denken.
Der Stab kann aus den unterschiedlichsten Hölzern gemacht werden. Am besten beschäftigt man sich vor der Herstellung mit der Bedeutung einzelner Bäume um seinen Stab von vorne herein für sich passend zu machen. Es gibt unterschiedliche Ansichten wie man zu seinem Stab kommt. Einigen stolpern beim spazieren gehen im wahrsten Sinne des Wortes drüber, anderen fällt er während eine Spaziergangs im stürmische Wald auf den Kopf ;o) Außerdem besteht die Möglichkeit den Baum zu dem man sich am meisten hingezogen fühlt um einen seiner Äste zu bitten.
So individuell wie seinen Stab zu finden ist auch seine "Herstellung". Von Tradition zu Tradition verschieden. Man kann ihn mit eigenen Körperflüßigkeiten einreiben , Symbole eingravieren, mit Edelsteinen oder Federn verzieren. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man sollte sich bei dem was man macht einfach nur Wohlfühlen.
Auch ist es üblich seinem Stab einen Namen zu geben. Er erhält dadurch und natürlich durch die Arbeit mit ihm , einen ihm eigenen Charakter der ihn von allen anderen Stäben deutlich unterscheidet.
Anstatt einem Stab kann man abhängig der Tradition auch einen Speer benutzen wobei dieser meist dem Element Luft zugeteilt wird.
Auch die Größe des Stabes ist Ansichtssache. Es gibt Magier die sowohl einen kleinen Stab als auch einen großen haben. Der kleine ist natürlich handlicher was z.B das Zeichnen von Symbolen in der Luft anbelangt. Doch anders gesehen wirkt es nicht gerade "würdevoll" mit einem kleinen Stäbchen in der Hand eine Anrufung zu vollziehen. Doch auch dies ist der Sicht des jeweiligen Praktikers überlassen.