Der Tee

Die gebräuchlichste Anwendungsart ist der Tee.
Der Tee ist ein wässriger Auszug aus einer einzelnen Pflanze oder eine Kräutermischung.

Es ist von großer Bedeutung wie man den Tee zubereitet. Das hängt von jeder einzelnen Pflanze und ihren Inhaltsstoffen ab. Man kann im allgemeinen jedoch sagen das zarte Bestandteile wie Blüten und Blätter sich gut für einen Aufguss eignen.

Dazu werden die Heilpflanzen einfach mit heißem Wasser übergossen. Danach wird der Tee 5-10 Minuten ziehen gelassen damit die Wirkstoffe der Pflanze auf das Wasser übergehen können. Doch auch diese Zeitangabe ist von Pflanze zu Pflanze verschieden.

So sollte die Ziehzeit des Beifuß- Tees 3 Minuten nicht überschreiten, während die Blätter des Salbeis mindestens 15 Minuten ziehen sollten. ( Die Kräuter in meinem Garten) Eine weitere Methode Tee zu zubereiten ist die Abkochung auch Absud oder Dekokt genannt. Sie ist angebracht um die Wirkstoffe aus härteren Pflanzenteilen, wie Wurzeln, Rinde und Ästchen, zu extrahieren.

Die Zutaten werden mit kaltem Wasser übergossen und dann langsam erhitzt.Will man eine Teemischung zubereiten in der sowohl harte Wurzeln, als auch zarte Blüten enthalten sind, kann man eine Abkochung aus der Wurzel machen. Wenn diese am abkühlen ist gibt man die Blüten hinzu. Die dritte Art den Tee herzustellen ist der Kaltwasser-Auszug auch Mazerat genannt.

Es empfiehlt sich besonders bei Schleimhaltigen Pflanzen oder wenn man nur einen Teil der Inhaltsstoffe aus ziehen will. Hierzu werden die Pflanzenteile mindestens 3-5 Stunden , am besten aber über Nacht, in kaltem Wasser stehen gelassen. Nach dem abseihen kann das Wasser leicht erwärmt werden, damit es angenehmer zu trinken ist.

Bei den meisten Teerezepten wird davon ausgegangen das getrocknete Kräuter verwendet werden. Wenn man also die frische Pflanze benutzen möchte muss man ungefähr die vierfache Menge nehmen.Das hat den Grund das frische Kräuter etwa zu 80% aus Wasser bestehen während der Wasseranteil bei getrockneten Drogen nur noch bei 20% liegt. Daher sind die Inhaltsstoffe in getrockneten Kräutern konzentrierter.

Eine Tee-Kur sollte mindestens 3 Wochen andauern aber 6 Wochen nicht überschreiten. Will man die Kur nach 6 Wochen fortsetzten weil noch keine ausreichende Wirkung eingetreten ist, sollte man eine 2 wöchige Pause einlegen.

Gegebenenfalls kann man bei der zweiten Kur auch einige Kräuter durch andere Pflanzen mit ähnlicher Wirkung ersetzten. Der dauerhafte Gebrauch von Heiltees ist abzulehnen da nach einiger Zeit ein Gewöhnungseffekt eintritt.

Natürlich ist es nicht nötig bei jeder Erkrankung gleich eine komplette Kur durch zu führen. Will man bei einer Erkältung erreichen das der schleim leichter abgehustet wird, gibt man den Hustentee nur solange bis der Schleim abgehustet wurde.

Doch Tee eignet sich nicht nur zur inneren Anwendung. Auch äußerlich angewendet entfaltet er eine gute Wirkung. So kann man ihn zum ausspülen von Wunden benutzen, als Umschlag, zu Waschungen, Verbänden und Teilbäder

Augentrost-Tee

Bei magischen Handlungen ,wie der Zukunftsschau mittels schwarzem Spiegel oder Kesselmagie , ist es oft erforderlich seine Augen anzustrengen. Nicht blinzeln, starrer Blick und hohe Konzentration der Augen auf evtl. Bilder, strengen ziemlich an.

Aber auch stundenlanges lesen in Büchern führt zu ermüdungs Beschwerden der Augen.
Hier hilft:
1- 2 TL getrockneter Augentrost mit 1/4 L kochendem Wasser aufgießen und 3- 5 Min. ziehen lassen. Danach abfiltern und den Tee auf eine angenehme Temperatur abkühlen lassen.
Wattepads in dem Tee tränken und auf die geschlossenen Augen auflegen. Ca. 10 Min. darauf lassen. => lindert Rötung und Ermüdung.

Augentrost - Tee kann auch innerlich zur Stärkung der Augen angewand werden. Kurmäßig über 3 Wochen tgl. 2 Tassen des Tees trinken.

Hartgesottene können den abgekühlten Tee auch mit Wasser verdünnen und ein Augenbad machen. Dazu einfach den Tee und das Wasser in eine Große Schüssel geben. Und mit dem Gesicht darin baden gehen. Augen dann unter Wasser öffnen und von einer Seite zur anderen rollen => das soll nicht nur gesund für die Augen sein sondern die anschließende Zukunftsscha unterstützen.