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Runen:

Runen sind Ideogramme, also eine bildliche Darstellungen einer Idee, bzw. eines Konzepts.
Mangels Fakten und Beweisen läßt sich bis heute leider nichts genaues über Ursprung, Bedeutung und Gebrauch der Runen sagen, doch gibt es dazu viele Theorien, die sich im Laufe der Zeit immer wieder änderten. Der geneigte Leser sollte sich, bei Interesse, selbst informieren und bis zur endgültigen Aufklärung einfach die Theorie vorziehen, die ihm am wahrscheinlichsten dünkt.

Die Runen sind in verschiedenen Futharkreihen aufgeteilt. Futhark ist die Bezeichnung für ein Runenalphabet. Wie bei unserem Alphabet, das auch ABC genannt wird, besteht der Name Furthark aus den Lautwerten der ersten Runenzeichen, genauer der ersten sechs Runen.

Trotz aller Spekulationen und Theorien scheint es gesichert zu sein, das die vierundzwanzig Runen des sogenannten älteren oder ursprünglichen Futhark die Grundlage für alle anderen heutigen Runensysteme bilden. Dieses auch allgemeines Futhark genannte System verbreitete sich in ganz Europa und wurde mehrfach verändert, so dass das z. B. das englische Futhark 33 Runen und das skandinavische nur noch 16 Runen hat.

Ebenfalls gesichert scheint die Tatsache, dass die Runen in magischen Riten Verwendung fanden. So entdeckte man Messer, Kochbesteck und andere persönliche Gegenstände sowie ganze Behausungen, die mit verschiedenen Runenkombinationen verziert wurden, um Gesundheit, Reichtum, Fruchtbarkeit, Schutz usw. anzuziehen.

Heutzutage finden die Runen hauptsächlich Verwendung als Divinationsmittel. Doch sie können auch, wie zum Beispiel das Tarot, zur Meditation und Selbsterkenntnis genutzt werden. Auch die Herstellung von Sigillen und Talismanen bietet sich mit ihnen an.



Herstellung:


Die Herstellung eines Runensets z. B. zur Divination ist nicht weiter schwer. Zuerst sollte man sich für ein Furthark entscheiden und die Runen kennen lernen. Dazu gehört, dass man sich nicht nur von einem Buch vorkauen läßt was die jeweilige Rune bedeutet, sondern auch (durch Meditation, Trance etc.) ihre persönlicher Bedeutung enthüllt.
Dann kommt die Entscheidung, welche Art von Set man bevorzugt – Steine, Holzstäbe, Knochen oder anderes. Nicht zwingend notwendig, doch wünschenswert ist auch eine intensive Beschäftigung mit dem gewünschten Material, da z. B. Holz, je nach Baumart eine eigene Bedeutung hat.
Nachdem auch dies geklärt ist, geht die vergnügliche Suche nach den passenden Steinen, Zweigen etc. los. Die Runen können nach erfolgreicher Suche dann eingraviert oder aufgemalt werden – und fertig!